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"Die Haushalsauflösung"

Um den Schritt einer Haushaltsauflösung kommt kaum jemand herum. Eine traurige Situation, die Gang und Gäbe ist, das ist zum Beispiel. der endgültige Umzug der eigenen Eltern in ein Alten- oder Pflegheim. Die bisherige Wohnung oder auch das Haus der Eltern kann dann so in dieser Form nicht mehr länger unterhalten werden, die Haushaltsauflösung ist unvermeidlich.

Eine hohe Priorität ist auf einen evtl. bestehenden Mietvertrag zu legen, denn eine fortlaufende Verpflichtung zur Mietzahlung ist einer der größten Posten, die das Budget schmälern. In den meisten Fällen besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist, bei schon sehr lange bestehenden Mietverträgen können das sogar sechs Monate sein.

Ein Beispiel:

Wenn Sie am 29. März das Schreiben mit der Kündigung des Mietvertrages absenden, erhält der Vermieter das Schreiben möglicherweise erst am 1. oder 2. April (es kann ein Wochenende dazwischen liegen). Die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist beginnt dann erst mit dem Folgemonat Mai und läuft bis zum 31. Juli bzw. sogar bis zum 31. Oktober. In vielen Fällen kann man mit dem Vermieter die Situation besprechen und ggf. selbst einen Nachmieter vorschlagen, so dass man deutlich schneller aus dem Vertrag entlassen wird. Da sich ein Vermieter aber auch stur stellen kann, ist man gut beraten, solche Fristen sofort ins Auge zu fassen, wenn sich die Notwendigkeit einer Wohnungsauflösung abzeichnet und die Kündigung rechtzeitig auf den Weg zu bringen (weiter führende Informationen können auf Mietrecht spezialisierte Fachanwälte geben).

Renovierungs-Verpflichtung

Unbedingt zu beachten ist der vertraglich vereinbarte Übergabemodus bei einer Mietwohnung. War die Wohnung einst frisch renoviert übernommen worden, dann ist diese im Falle des Auszugs meistens auch renoviert und sauber (weiß gestrichen) zu verlassen. Ist die letzte Renovierung erst knapp ein Jahr her, lässt der Vermieter manchmal mit sich reden. Wenn man Kontakt aufnehmen kann zum Nachmieter, lässt sich oft auch eine für alle Beteiligten praktikable Lösung verabreden, beispielsweise eine gemäßigte finanzielle Beteiligung an der Renovierung durch den Nachmieter nach eigenem Geschmack.

Weitere wichtige Kündigungsschreiben, die aber in der Regel weniger problematisch sind, müssen gerichtet werden an:

  • Energieversorger (Strom, Gas)

  • Telekommunikationsunternehmen (Telefon, DSL)

  • ggf. Banken (bei laufenden Krediten oder Sparverträgen eines Verstorbenen)

  • Hausmüllentsorgung oder Klärgrubenentsorgung (bei Eigenheimen)

  • Gemeinde / Finanzamt (z. B. Grunderwerbsteuer beim Verkauf einer Immobilie)

Bei der Ausräumung des Haushalts können gegebenenfalls Unternehmen zur Haushaltsauflösung eine große Hilfe sein. Für ein paar gute Messinglampen einen Tisch und einen Stuhl findet man vielleicht selbst noch einen Platz in der eigenen Wohnung, aber für alles andere, was darüber hinaus geht, muss eine andere Lösung gefunden werden. Oft ist es so, dass der Service der Wohnungsauflösung aus dem Verkauf der "noch guten Sachen" finanziert werden kann. Für den Restmüll bestellt die Firma beispielsweise einen Container. Auf diese Weise ist ein Haushalt schnell besenrein ausgeräumt. Man sollte aber im Vorfeld klare Verabredungen mit dem Wohnungsauflösungsunternehmen treffen.

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